Die Junge Union Schwerin prangert die fehlende Weitsichtigkeit der agrarpolitischen Expertin der Landtagsfraktion der Grünen MV, Claudia Schulz, an.
Die Junge Union Schwerin prangert die fehlende Weitsichtigkeit der agrarpolitischen Expertin der Landtagsfraktion der Grünen MV, Claudia Schulz, an. Schulz‘ Meinung nach müssten zwingend neue, ökologisch verantwortungsbewusstere Tierhaltungsformen bei Hähnchenmastanlagen zum Einsatz kommen. Sie verspräche zwar, dass die Wirtschaftlichkeit der alternativen Betriebe weiter gewährleistet werden könne, dies sei aber nach Ansicht des JU-Kreisvorstandsmitglieds Eric Stec kein Argument, um den flächendeckenden Betrieb der andersartigen Haltungsformen zu begründen. "Es ist eindeutig erkennbar, dass die Grünen die Augen vor der Realität verschließen und die Konsumneigungen der Verbraucher außer Acht lassen. Insbesondere sozialschwache Familien sind nicht in der Lage, die daraus resultierenden Preissteigerungen zu finanzieren. Ein Kilogramm herkömmliches Hähnchenfleisch im Supermarkt kostet etwa 1,60 bis 2,50 €, ein Bio-Hähnchen liegt bei bis zu 15,30 € je kg. Bei einem Pro Kopf Verbrauch von 11 KG Geflügelfleisch jährlich, würde dies eine Steigerung um nahezu das Neunfache zur Folge haben. Für den normalen Verbraucher kaum zu bezahlen und unverantwortlich dem Endkunden gegenüber." Darüber hinaus sieht die Junge Union Schwerin die gesundheitlichen Risiken des Verzehrs von Fleisch aus Massentierhaltung als minimal an, verweist aber in dem Zusammenhang auf das Bundeslandwirtschaftsministerium, welches den Einsatz von Antibiotika auf das zur Behandlung von Tierkrankheiten absolut notwendige Maß beschränkt und die Befugnisse der zuständigen Kontroll- und Überwachungsbehörden der Bundesländer deutlich erweitern will. "Dies sei richtig und auch im Sinne der Verbraucher, um eventuellen Risiken für die Gesundheit präventiv entgegenzuwirken."so Stec weiter

[28.01.2012]